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22.11.2017 : 6:36 : +0100

Aktuelle Projekte



Ausgezeichnetes Müsli WAZ

WAZ und Sparkasse vergeben zum 16. Mal gemeinsam die Dankeschön-Medaille für ehrenamtliches Engagement.
„Schlanke sind nur zu doof zum Essen“, heißt es. Gesundes Essen allerdings, das nicht dick macht, erfordert eine Menge Zeit. Zeit, die eine Gruppe Mütter an der Gesamtschule in Welper gerne investiert. Bereits seit 20 Jahren bieten die Müslimütter frisches Obst und andere Leckereien an – zum Selbstkostenpreis. Die Schüler danken es mit gesundem Appetit. Und auch die WAZ und die Sparkasse sagen Danke und zeichneten das ehrenamtliche Engagement der Mütter mit der Dankeschön-Medaille aus.
Bereits zum 16. Mal wurde diese Medaille verliehen – ausgezeichnet werden traditionell zwei engagierte Einzelpersonen und ein Verein oder eine Gruppe. Insgesamt hatte es in diesem Jahr 25 Vorschläge gegeben. „Schon die Nominierung ist eine Auszeichnung“, betonte WAZ-Lokalchef Ulrich Laibacher in seiner Laudatio für die Müslimütter. Er lobte das Engagement der Frauen, besonders angesichts erschreckender Zahlen: Fast zwei Millionen Kinder und Jugendliche im Alter von drei bis 17 Jahren in Deutschland seien übergewichtig. Die gesunde Kost in der Schule wirke dieser Entwicklung entgegen: „Eine tolle Idee, umgesetzt schon lange vor dem allgemeinen Zeitgeist.“



Deutsch-französischer Tag 2011

Erfolgreiche Teilnahme am Internet-Wettbewerb anlässlich des Deutsch-Französischen Tags am 22. Januar 2011.
Wie in jedem Jahr am 22. Januar, dem « Deutsch-Französischen Tag », gab es auch in diesem Jahr einen Internetwettbewerb zum Thema « Deutsch-Französische Freundschaft ». Und wie schon in den Jahren zuvor hat sich unsere Schule daran beteiligt. Diesmal waren es die Französisch-Kurse des 9. Jahrgangs, die ihr Glück versuchten.
Einen ganzen Freitag verbrachten die Schülerinnen und Schüler vor den Computern, lösten Aufgaben und beantworteten Fragen zu Frankreich und zur deutsch-französischen Freundschaft.
Die intensive Arbeit hat sich am Ende gelohnt, denn von 115 teilnehmenden Gruppen, gehören unsere Schülerinnen und Schüler mit dem erreichten Platz 35 zum besten Drittel - übrigens als eine der wenigen teilnehmenden Gesamtschulklassen.
Herzlichen Glückwunsch! Félicitations!

A. Schönfeld, K. Hinzmann



Girls’ Day und Boys’ Day 2011 an der Gesamtschule Hattingen –

Am Montag, 11.04.2011, folgte eine Gruppe von Schülerinnen der Einladung des Landtagsabgeordneten Prof. Bovermann und besuchte zusammen mit zahlreichen weiteren nordrhein-westfälischen Schülerinnen den Landtag in Düsseldorf.
Nach einer Begrüßung im Plenarsaal durch den Präsidenten des Landtags NRW Eckhard Uhlenberg hörten die Schülerinnen einen kurzweiligen Vortrag über die Arbeit des Landesparlaments durch Irmgard Birn, die Leiterin des Besucherdienstes. Sie spielten eine Parlamentssitzung samt Debatte und Abstimmung durch und entschieden sich mit überwältigender Mehrheit gegen den von Frau Birn augenzwinkernd eingebrachten Antrag, die Ferienzeit in NRW auf sechs Wochen zu verkürzen. Sie hörten, dass Politik viele Gemeinsamkeiten mit dem Fußball aufweist, z.B. bei der Bildung von Teams, der Wahl einer Spielführerin oder eines Spielführers, der gemeinsamen Freude über Erfolge ebenso wie der Bewältigung von Niederlagen. In diesem Sinne wurde anschließend die ehemalige deutsche Fußball-Nationalspielerin Martina Voss-Tecklenburg von Doro Dietsch interviewt, die auch das Programm moderierte.
Ein Markt mit Ständen zu Berufsbildern aus Technik, Handwerk und Naturwissenschaften und allgemeinen Informationen zur Berufswahl lud anschließend zur Information ein, während sich die Mädchen bei Getränken und einem Imbiss stärken konnten. Ein Tag, den die Mädchen gerne weiterempfehlen.
C. Mrochen-Poth und C. Austermühle-Kurz               



Girls’ Day und Boys’ Day 2011 an der Gesamtschule Hattingen –

Am Donnerstag, 14.04.2011, verließen fast 300 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 6-8 der Gesamtschule Hattingen für einen Tag die vertraute Schulumgebung und verbrachten einen Schnuppertag im Berufsleben, aber natürlich im besonderen Girls’ Day und Boys’ Day  - Auftrag.
Die Mädchen suchten sich Plätze in technischen oder naturwissenschaftlichen Berufsfeldern, während die Jungen sich in sozialen oder anderen eher männeruntypischen Berufsbereichen umschauten.
Die hohe Beteiligung war wie in den vorangehenden Jahren wieder möglich durch große Unterstützung aus der Elternschaft und zahlreicher Betriebe und Einrichtungen in Hattingen und der Umgebung.
Mädchen und Jungen soll auf diese Weise ein erweitertes Verständnis von Berufswahl und Geschlechterrollen ermöglicht werden, die Gesamtschule Hattingen hat schon seit 2007 diesen Tag als einen Baustein ihrer Angebote zur Berufswahlvorbereitung fest eingeplant.
Ansprechpartnerin an der GE Hattingen:  C. Mrochen-Poth




Gesamtschule erhält Preis „Gute gesunde Schule“

Der Preis „Gute gesunde Schule“ wurde im Rahmen einer Feierstunde von Frau Gebriele Pappai ,Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, und Frau Dr. Beate Scheffler, Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW, an die Schulleiterin der Städt. Gesamtschule Hattingen, Dr. Elke Neumann (5 v.li.) in Düsseldorf überreicht.
Nach geschaffter Arbeit: der Ökologiekurs der Gesamtschule mit Kevin Schoen, Christopher Maßloch, Janett Loose, Fabian Lübold, Max Meinecke, Dominik Lütke, Oliver Schmidt, Patrick Bedmann, Jost Jansen, Marcel Battling, Ute Knäpper, MarkRobin Wennersheide

Die Städt. Gesamtschule Hattingen wurde mit dem Schulentwicklungspreis „Gute gesunde Schule“ 2009 der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Sie gehört damit zu den 69 Schulen, die sich im diesjährigen Wettbewerb unter insgesamt 335 Bewerbern behaupten konnten. Ziel des Preises ist es, Anreize für Schulen zu schaffen, Gesundheitsförderung und Prävention fest im Schulleben zu verankern und stetig weiter zu entwickeln. Die ausgezeichneten Schulen haben ein dreistufiges Auswahlverfahren erfolgreich absolviert. Die Vorauswahl unter den Bewerbern erfolgte auf Grund eines umfangreichen Bewerbungs- und Fragebogens zu Inhalten der Arbeitsbedingungen, besonderen gesundheitsfördernden Projekten sowie der Unfallprophylaxe im Schulleben. Die daraus ausgewählten Schulen wurden von einer Expertenkommission der Unfallkasse-Nordrhein-Westfalen besucht und im Rahmen eines Schulrundganges und eines Gesprächs befragt. Die Städt. Gesamtschule Hattingen er-hält die Höchstsumme von 12.000,- €. Besonders honoriert wird damit u.a. die Arbeit des seit über 15 Jahren bestehenden Gesundheitsausschusses der Schule, eine zertifizierte Mensaver-pflegung und Maßnahmen zur Sensibilisierung der Schüler/-innen für eine gesunde Ernährung, das Schaffen von motorischen Anreizen im Schulalltag, Maßnahmen der Unfallanalyse und –prophylaxe, der Schulsanitätsdienst sowie weitere Projekte zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Schülern und Lehrern.
Ein aktuelles Projekt ist die Schulhofumgestaltung des Schulhofes an der Marxstraße.    
In mehreren Schritten soll der Schulhof an der Marxstraße bewegungs- und kinderfreundlicher umgestaltet werden.
In einem ersten Projektabschnitt hat der Ökologiekurs der Jahrgangstufe 10 unter Leitung von Frau Knäpper mit Unterstützung des Hausmeisterteams das Freilichtforum mit neuen Sitzbänken aus umweltfreundlichem Lärchenholz versehen. Durch den erfolgreichen Abschluss des Projektes, dessen Finanzierung der Förderverein der Gesamtschule getragen hat, stehen nun wieder allen Schülerinnen und Schülern ausreichend Sitzmöglichkeiten zur Verfügung und auch der Unterricht kann bei Gelegenheit mal im Freien stattfinden. Am zweiten Projektabschnitt wird zurzeit noch gearbeitet. Ein Niedrigseilklettergarten soll in den Pausen für mehr Bewegungsanreize sorgen.



Gewinnerteam des Internetwettbewerbs zum Deutsch-Französischen Tag freut sich über die Preisverleihung

Im Rahmen eines bunten Programms am Mariengymnasium in Essen erhielten die Gewinner vor den Osterferien ihre gemeinsame Urkunde vom Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW, dem institut français und dem Cornelsen-Verlag. Alle, die an der Preisverleihung teilnehmen konnten, erhielten Buch- und weitere Sachpreise. Das ganze Team bekam außerdem einen Geldpreis von 200 Euro, der unter anderem für eine gemeinsame Feier zum Abschluss des Schuljahres genutzt werden soll.
K. Hinzmann, S. Krabiell und C. Mrochen-Poth



Bioethik im Diskurs
Erstes fachübergreifendes Projekt im geisteswissenschaftlichen Schülerlabor
100 Schüler - viele heiße Eisen


Die Besten begeistern WAZ, 3.3.2010, Im Westen, 03.03.2010, Sibylle Raudies

Bochum. Geisteswissenschaften sind ganz schön nah dran am Alltag. Das stellten Hattinger Gesamtschüler beim ersten Großprojekt des ersten Geisteswissenschaftlichen Schülerlabors der Republik an der Ruhr-Universität fest.
Darf der Mensch sich einen Chip einsetzen lassen, um sein Hirn leistungsfähiger zu machen? Ist das ein unerlaubter Eingriff in die Natur des Menschen? Oder trifft das auch auf die Brille zu? Was hat der Chip mit Doping zu tun? Mit solch konkreten wie komplexen Fragen setzten sich jetzt Zwölftklässler der Gesamtschule Hattingen-Welper beim ersten Großprojekt des Alfried-Krupp-Schülerlabors für Geisteswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum auseinander.
„Wir wollen den Schülern zeigen, dass Geisteswissenschaften auch forschende Disziplinen sind, mit engem Kontakt zum Alltag,“ erklärt Professor Helmut Pulte, einer der Gründungsväter dieses bislang einzigen Labors seiner Art an Hochschulen bundesweit. Nur die Berliner Akademie hat Ähnliches. Naturwissenschaftler suchen schon seit langem – in Bochum seit 2005 – mit Labor-Kooperationen den Kontakt zu Schülern.
Dabei mangelt es gerade den Geisteswissenschaften nicht an Studenten. „Aber wir wollen zeigen, dass es bei uns nicht um Beliebigkeiten, nicht um weltanschaulich austauschbare Meinungen geht, sondern um überprüfbare Erkenntnisse“, erklärt der Professor. Und der Koordinator des Labors mit zehn angeschlossenen Fakultäten, Dr. Gilbert Heß, fügt hinzu: „Wir wollen die Guten, die Besten und Engagierten für uns gewinnen.“ Man will mit dem Vorurteil gegenüber den „Laberfächern“ aufräumen. Die Bezeichnung „Labor“ für eine geisteswissenschaftliche Einrichtung hält Professor Pulte übrigens für ausgesprochen passend: „Labor, das kommt von Labora, dem lateinischen Wort für Arbeit. Und auch Geisteswissenschaft ist harte Arbeit.“
Das merkt auch die Gruppe, die sich mit „Gehirntuning“ per Chip befasst. Was ist grundlegender? Das Selbstbestimmungsrecht des Menschen, das jedem die Entscheidung über den Chip selbst überlässt? Oder der Schutz vor drohenden Gefahren wie Abhängigkeit, wachsender Chancen-Ungleichheit. Persönlichkeitsveränderungen?
Es gibt unglaublich viele Wenns und Abers, stellen die Schüler schnell fest. Und es gibt noch viel mehr Berührungspunkte zwischen dem alltäglichen Leben und Fragen, die die Geisteswissenschaften zu klären haben. Den Chip gibt es nämlich längst. Er wurde für Menschen mit chronischen Krankheiten wie Parkinson entwickelt.
Biologen sind dabei
„Bioethik im Diskurs“ ist die Überschrift dieses ersten Gemeinschafts-Projektes von Schule, Uni und dem Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen. Nach der Einführung an Schule und Uni wird in Workshops gearbeitet. Zu Themen wie „Der Mensch – Die Krone der Schöpfung?“, „Ethik und vorgeburtliche Diagnostik“, die „Würde des Embryos“, zu „Sterbehilfe“, „Selbstmord“, „Organtransplantation“ – Fragen, bei denen Naturwissenschaftler und Geisteswissenschaftler aufeinander angewiesen sind. Und so sind in dieses erste Projekt des Schülerlabors auch Biologen eingebunden. Wie Professor Clemens Störtkuhl, der den Brückenschlag zwischen Natur- und Geisteswissenschaften mit dem Bioethik-Diskurs künftig regelmäßig anbieten will.
Und, hat es den Schülern weitergeholfen? „Auf jeden Fall“, findet Wiebke Hofrath, die sich in die medizinischen, ethischen, religiösen und juristischen Aspekte der Organspende eingearbeitet hat. Das Thema, das im Vorfeld auf das größte Interesse stieß.



Wieder ein guter Erfolg der Französischschülerinnen und –schüler der Gesamtschule Hattingen

Auch in 2010 konnten diesmal sogar zwei Gruppen an die Erfolge der vergangenen Jahre anknüpfen. Schülerinnen und Schüler der Oberstufe und der 8. und 9. Jahrgänge haben gemeinsam gearbeitet bei dem Internetteamwettbewerb zum Deutsch-Französischen Tag am 22. Januar 2010. Einen Tag lang beantworteten sie Fragen zu Themengebieten wie Film, Musik, Geographie, Geschichte,….und recherchierten, schrieben Texte, erarbeiteten Argumente und Vieles mehr. „Wir haben ganz konzentriert gearbeitet“, stellt Nele Fischer fest. „Ich habe viel gelernt und Spaß gehabt“, ergänzt Julia Schäfer und Paul Oldenburg stimmt zu. Alle freuen sich über den guten Erfolg auch in diesem Jahr. In der schwierigsten und in der zweitschwierigsten Kategorie erreichten wir landesweit Plätze unter den ersten 20%, im Regierungsbezirk Arnsberg sind wir auf dem 2. und 4. Platz. Die Lehrerinnen Frau Hinzmann, Frau Mrochen-Poth, Frau Micieli und Frau Krabiell freuen sich sehr mit ihren Schülerinnen und Schülern.                       
Insgesamt erfreut sich der Internetteamwettbewerb landesweit zunehmender Beliebtheit. Es nahmen 9667 Schülerinnen und Schüler in diesem Jahr in ganz Nordrhein-Westfalen teil.
Sabine Krabiell



Das Energiesparprojekt unserer Schule belegte bei den Netd@ys 2007 EN den 2. Platz. Das ausführliche Projekt finden Sie  hier. Zum Zeitungsartikel bitte geht es hier.



Schicksale ukrainischer Zwangsarbeiterinnen

Die Gesamtschule Hattingen zeigt im Mai die Ausstellung „Riss durchs Leben“ des Landesverbandes Rheinland. 20 Schautafeln stellen die Lebenssituationen von 10 ukrainischen Frauen heute vor.  Gegenüber stehen ihre Geschichten als Zwangsarbeiterinnen in den letzten Jahren des 2. Weltkrieges in NRW. Anschaulich werden so die titelgebenden Risse und Folgen der Zwangsarbeit im Leben der Frauen.
Seit 1993 kümmert sich eine Projektgruppe der GE Hattingen in Form einer Patenschaft um die Pflege und Würdigung des Ehrenfriedhofes für russische Zwangsarbeiter an der Maasbecke im Ludwigstal. Die Anwerbung der Ausstellung stellt einen weiteren Baustein der Projektarbeit dar, mit dem Erinnerungen wach gehalten werden sollen.
Unterstützt vom Stadtarchiv Hattingen, der Gesellschaft „Bochum-Donezk“ und dem ehrenamtlichen Engagement vieler Schüler und Lehrer wird die Ausstellung vom 5.5. – 28.5.2009 täglich in zwei Blöcken von 9.40 – 12.30 Uhr und von 13.30 – 17.00 Uhr im unteren Foyer der Gesamtschule zu besuchen sein.
Am 5.5.2009 um 11:00 Uhr wird die Ausstellung offiziell mit einer Einführung durch die Projektkoordinatorin im unteren Foyer der Schule eröffnet werden.



Turmfalkennistkasten an unserer Schule!

Im Rahmen des Projektes „Nisthilfen für Vögel, Insekten und Kleinsäuger“ – das Material wurde von unserem Förderverein gesponsert – bauten die Schüler des Ökologiekurses auch einen Turmfalkenkasten. Der Turmfalke ist Vogel des Jahres 2007 und lebt vor allem von Mäusen, die er im Rüttelflug sichtet und erbeutet. Er ist ein echter Kulturfolger, die Nähe von Menschen und der Lärm ihrer Maschinen stört ihn kaum. Allerdings nistet er immer nur in relativ großer Höhe. Es wurde also beim Anbringen des Kastens professionelle Hilfe benötigt. Diese leisteten zwei Mitarbeiter der Dachdeckerfirma Dirk Schneider. Assistiert von den Schülern brachten sie den Kasten hoch über unserem Ökogarten an.