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25.5.2016 : 3:17 : +0200





Bitte beachten Sie: Eine ausführliche Terminübersicht finden Sie unter dem Link "Termine"



Wichtige aktuelle Termininformationen (Klassenpflegschaftssitzungen etc.) entnehmen Sie bitte den Informationsblättern, die Ihre Kinder über die Klassenlehrer / Jahrgangsstufenleiter bekommen! Termine, die sich im Laufe des Schuljahres ändern, werden zeitnah im Terminkalender der Schule aktualisiert.





Leistungen für Bildung und Teilhabe

Durch die Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets sollen Kinder und Jugendliche aus Familien mit geringem Einkommen gefördert und unterstützt werden.



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Copyright 7e 2011










    Spielekonsolen wie PSPs sind an unserer Schule verboten
    Das Rauchen ist auf dem gesamten Schulgelände untersagt








    Kooperationsvertrag Talentscouting mit der RUB

    BU: Julia Zielberg (Projektkoordinatorin), Dirk Glaser (Bürgermeister Hattingen), Dr. Elke Neumann (Rektorin Gesamtschule Hattingen), Serhat Demir (Talentscout) und Veysel Hezer (Studien‐ und Berufskoordinator Gesamtschule Hattingen) freuen sich uber die Vertragsunterzeichnung.

    Neue Talentsuche gestartet


    Die ersten Talente sind identifiziert, das Beratungsburo eingerichtet und die Zusammenarbeit vertraglich geregelt: Die Arbeit der Talentscouts der RUB kann nun auch an der Gesamtschule Hattingen beginnen.
    Schulleiterin Dr. Elke Neumann, Talentscout Serhat Demir und Projektkoordinatorin Julia Zielberg haben am 10. Mai 2016 den Kooperationsvertrag unterschrieben. Auch der Hattinger Burgermeister Dirk Glaser kam vorbei, um sich uber die Arbeit der Talentscouts zu informieren.

    Talent fur Sprachen

    Aktuell betreut Demir 26 Schuler in Hattingen. Eines der jungen Talente ist die Rumänin Emese Pall.
    Die 18‐Jährige war sich lange Zeit unsicher, wie es nach dem Abitur fur sie weitergehen soll. Im Gespräch mit Demir kristallisierte sich schnell ihr großes Talent für Sprachen heraus; Demir ermutigte sie, ein Studium der Fächer Englisch und Italienisch ins Auge zu fassen. Gemeinsam werden die beiden in den nächsten Wochen den Campus der Ruhr‐Universität erkunden, damit Pall eine Vorstellung davon bekommt, wie ihr Leben als Studentin aussehen wird.


    6,4 Millionen Euro Förderung
    Neben der Gesamtschule Hattingen sind die insgesamt vier Scouts der RUB an zehn weiteren Schulen in Bochum und Witten und tätig. Sie sollen Schuler durch den Informationsdschungel lotsen und gemeinsam mit ihnen herauszufinden, welcher Weg der richtige fur sie ist. Die Scouts begleiten die Talente durch ihre Schulzeit und stehen ihnen auch danach als Ratgeber zur Seite. Die RUB arbeitet mit sechs weiteren Hochschulen im Netzwerk Talentscouting zusammen, ein wichtiger Partner ist
    beispielsweise die Hochschule Bochum. Das NRW‐Ministerium fur Wissenschaft, Innovation und Forschung finanziert das Projekt mit 6,4 Millionen Euro.



    Talentscouting NRW in Kooperation mit der Ruhr-Universität Bochum

    Seit dem Schuljahr 2015/16 ist das Talentscouting-Programm des „Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW“ ein fester  Bestandteil unseres Konzepts der Studien- und Berufsorientierung in der Sekundarstufe II.  In Kooperation mit den Talentscouts der Ruhr-Universität Bochum werden unseren SchülerInnen konkrete Horizonte zur Hochschulausbildung und -karriere eröffnet, die ihnen aufgrund der familiären und sozialen Strukturen verwehrt blieben. Unser Hauptziel dabei ist, diesen SchülerInnen individuelle Perspektiven und Zugänge für eine Hochschulausbildung zu eröffnen und sie in ihren Stärken zu fördern. Die gemeinsame Projektarbeit findet mit dem Talentscout Serhat Demir statt, welcher regelmäßig in der Schule individuelle Beratungsgespräche zur Studienorientierung, Stipendienberatung und der Übergangsbegleitung zur Hochschule im Allgemeinen führt.Durch das Projekt wird einerseits die gemeinsame Zusammenarbeit mit der Ruhr-Universität Bochum, die in vielen  Bereichen wie SchülerUNI, Schülerlaborprojekte, UNITAG, UNI-Workshops, Hochschultag existiert,  intensiviert und andererseits konzeptionell die individuelle Studienberatung und -orientierung in der Oberstufe erweitert. Als Schule sind wir davon überzeugt, dass für unsere SchülerInnen der Übergang von der Schule zur Hochschule nicht einfach mit dem Abiturzeugnis garantiert ist. Der Anschluss muss im Vorfeld in der Schule in Kooperation mit den Hochschulen instruiert und im Kontext einer strukturierten Konzeption in der Oberstufe verwirklicht werden, um einen Rückkopplungsprozess herzustellen und bei der Schülerschaft die Planungssicherheit nach der Schule zu erreichen.









    Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurden die Schülerinnen Ayse D. und Paula E. der Klasse 8b der Städt. Gesamtschule Hattingen von unserer SPD-Ratsfraktion ausgezeichnet. Die Fraktion hatte im Herbst 2015 einen Wettbewerb unter dem Titel „Flüchtlinge – Ihre Wege, ihre Träume“ an den weiterführenden Schulen ausgelobt und zur Einsendung von Schulaufsätzen zum Thema aufgerufen.

    Emotional und analytisch

    Die beiden Schülerinnen beteiligten sich bei diesem Wettbewerb. Während Ayse D. in Ihrem Aufsatz die Leserinnen und Leser auffordert, sich mit dem Schicksal der Menschen auseinanderzusetzen, die in unserem Land Schutz und Heimat suchen, klärt Paula E. in Ihrem Aufsatz zunächst mit Zahlen und Fakten über die Flüchtlingssituation auf, bevor sie vom Besuch eines jungen Flüchtlings aus Eritrea im Deutschunterricht berichtet.Beide Aufsätze haben die Jury aus Mitgliedern der Fraktion überzeugt, daher wurden die beiden Gesamtschülerinnen im Beisein ihrer Mitschüler sowie ihrer Lehrerin Margarete Pawlitza ausgezeichnet.

    Anstoß zur Italien-Reise

    In Anwesenheit des SPD-Parteivorsitzenden Klaus Orth sowie der stellv. Bürgermeisterin Margret Melsa , hier in ihrer Funktion als Fraktionsmitglied, wurden die beiden Schülerinnen mit Geldpräsenten geehrt. Die Klasse 8b freute sich sehr darüber, da das gewonnene Geld zur Finanzierung der Abschlussfahrt nach Italien dienen soll.Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Hattingen bedankt sich ganz herzlich bei Ayse D.und Paula E. für ihre Teilnahme am Wettbewerb und wünscht der Klasse 8b eine tolle Abschlussfahrt.

    aus: www.spd-hattingen.de/gesamtschueler-gewinnen-schulaufsatz-wettbewerb/



    Kinder schnuppern Zirkusluft

    Angefangen hat alles vor zwei Jahren. 2014 wurde die Gesamtschule Welper 25 Jahre jung und die Hattinger Volksbank feierte schon das fünfzigjährige Jubiläum. Damals entstand eine Kooperation mit einem besonderen Zirkusprojekt. Die Volksbank ermöglichte mit ihrer finanziellen Unterstützung den Start. Jetzt soll das Projekt mit einer erneuten Unterstützung der Bank zum zweiten Mal starten und dann auch alle zwei Jahre Kinder zu kleinen Nachwuchsartisten werden lassen.

    „Wir hätten das vor zwei Jahren niemals realisieren können, denn so ein pädagogischer Mitmachzirkus ist richtig teuer“, so die Betreuerin des Projektes, Lilo Ingenlath-Gegic, Lehrerin an der Gesamtschule. Jetzt unterstützt die Bank mit professioneller Werbung, also Plakate, Handzettel und Eintrittskarten, das Projekt. Die Schüler der fünften und sechsten Klassen, die mitmachen werden, zahlen pro Person einen Fünfer. Zusätzlich muss der Eintrittskartenverkauf für die vier Vorstellungen das Projekt finanzieren. Außerdem wird überlegt, die Aufführungen aufzunehmen und den Eltern diese Erinnerung anzubieten.

    Spaß und Selbstbewusstsein

    Rund 280 Kinder werden dabei sein. Am nächsten Montag, 15. Februar, geht es los. Doch bevor die Kinder selbst ihren Spaß bei den Proben haben, können sie ab 8 Uhr in einer Show ihre Lehrer bewundern. Die haben die Proben nämlich bereits hinter sich und präsentieren ihr Können vor den Schülern. Danach haben die Kinder die Möglichkeit, mit den Mitarbeitern des Zirkus Zapp Zarap in verschiedene Darbietungen zu schnuppern. Ob Akrobatik oder Zaubern, Seilchen oder Balancieren oder vieles mehr – sie haben die Wahl, was sie proben und vorführen möchten. Drei Tage haben sie Zeit, dann muss alles sitzen. „Nach unseren ersten Erfahrungen klappt das prima. Das ist richtig toll, was die Kinder in kurzer Zeit auf Beine und Bühne stellen“, so Ingenlath-Gegic.
    Das findet auch Thomas Alexander, Marketingleiter der Volksbank, der die Aufführungen vor zwei Jahren natürlich verfolgt hat. In diesem Jahr stehen sie unter dem Motto „Kannst Du nicht war gestern, heute ist Zirkus“. „Dahinter steht die Idee zu zeigen, dass jedes Kind etwas lernen kann und dies auch präsentieren wird“, sagt die Betreuerin. Und weil das nicht nur eine richtig gute Idee ist, sondern auch viel Spaß macht, wird es dieses Projekt in Zukunft alle zwei Jahre für die fünften und sechsten Klassen an der Gesamtschule Welper geben. So hat jedes Kind die Chance, einmal dabei zu sein. 
    Die Aufführungen finden statt für die fünften Klassen am Samstag, 20. Februar, jeweils um 12.30 Uhr und um 15 Uhr. Die Sechstklässler präsentieren ihr Können am Freitag, 19. Februar, 18 Uhr, und am Samstag, 20. Februar, 10 Uhr. Karten gibt es im Sekretariat der Schule und an der Tageskasse. Kinder und Jugendliche zahlen 2,50 Euro; Erwachsene zahlen fünf Euro, Familienkarten kosten zehn Euro. Popcorn gibt es natürlich wie im „richtigen“ Zirkus auch…



    186, 165 rufen zwei Mädchen beim Laufen der Kontrollstelle zu. Das ist ihr Puls nach 500 Metern Laufen. Anna geht nur, sie war am Vortag krank. Ihr Ergebnis: 124. Vier Wochen lang laufen die Kinder der Klasse 6a vier- bis fünfmal die Woche – und das mit Freude. Erst legen sich die Mädchen die Pulsmesser an und laufen. Die Jungen bilden die Kontrollstellen auf dem Sportplatz – nach 100, 200, 300 und nach 400 Metern. Sie notieren den aktuellen Puls jedes vorbeilaufenden Mädchens.Danach tauschen sie. Die Jungen laufen, jeder in seinem Tempo. Die Mädchen notieren den Puls. Klassenlehrerin Irma Eckelt wollte das Projekt schon lange durchführen, aber immer fehlte es an Geld für die Herzfrequenzmesser. Jetzt hat sie beim Wettbewerb der EN-Krone für sportliches Engagement, das die AVU ausgeschrieben hat, mitgemacht und Geld gewonnen. Auch der Förderverein der Gesamtschule unterstützt das Projekt, das jetzt jedes Jahr durchgeführt werden soll.In Mathematik werden die Diagramme der gemessenen Herzfrequenzen gezeichnet, Maximum und Minimum markiert, der Durchschnittswert für jeden Lauf berechnet. In den Naturwissenschaften „behandeln wir den Herz-Lungen-Kreislauf und die Muskeln“, sagt Irma Eckelt. Nach der ersten Woche befragte sie ihre Schüler, wie sich der Pulswert verändert hat. Nico sagt dazu: „Er geht nicht mehr so hoch.“Was die Lehrerin freut: Die Kinder murren nicht beim Laufen, sondern sie wollen mehr. Blieben sie in der ersten Woche erst einmal bei zwei Bahnen, steigerten sie sich in der zweiten Woche schon auf vier Bahnen. Bis zu den Ferien wird gelaufen. Danach sind die Eltern dran: „Es ist immer wichtig, die Eltern mit ins Boot zu holen“, sagt Irma Eckelt. Sie bekommen die Pulsmesser – und die Mathe-Aufzeichnungen gezeigt.   -WAZ-



    Drei Jahre lang war die Jugend der Welperaner Basketballer sehr dünn besetz. Zwei Spielzeiten lang war keine Mannschaft im Spielbetrieb gemeldet. Nun gibt es mit einer neu entstandenen U16 wieder Nachwuchs bei der SG Welper.Die Mannschaft, die in der Kreisliga startet, ist seit einem halben Jahr zusammen und besteht komplett aus Schülern der Basketball-AG an der Gesamtschule Welper. Diese leitet Torsten von der Heide, der nun für die SG als Co-Trainer fungiert. Gecoacht wird die U16 von Ronnie Schmale, dem Spielertrainer von der ersten Herrenmannschaft. Er unterstützt Torsten von der Heide bei der Durchführung der Basketball-AG. Beide haben das Auge für Talente und haben sie nun an den Vereinssport herangeführt.Grundlagen im Schulsport„In der Schule lernt man die Grundlagen, aber richtig Basketball lernt man eigentlich erst in einem Verein, weil dort spezieller auf die Taktik eingegangen werden kann“, sagt von der Heide, der viel Engagement für den Basketball aufbringt, obwohl er selbst erst mit Mitte 30 hobbymäßig selbst einstieg.Er freut sich über das Interesse, was von den Jugendlichen ausgeht. Denn Basketball muss sich hinter den Sportarten Fußball und Handball anstellen. Dennoch gehen manche dabei auf. „Die Koordination ist etwas ganz anderes, die Technik schnell zu erlernen“, so von der Heide, der über den Westdeutschen Basketballverband einen Trainerschein absolviert hat. Basketball sei zudem eine Chance für Kinder und Jugendliche, deren Fähigkeiten bei anderen Sportarten nicht zu hundert Prozent ausgelebt werden können.Ronnie Schmale freut sich ebenfalls darüber, dass die SG Welper nun Zuwachs bekommen hat. Bei einem ersten Turnier bewies sich seine U16 direkt gegen starke Teams aus der Ober- und Regionalliga. Potenzial sieht Schmale aber in jedem Fall: „Man erkennt auf jeden Fall ordentlich Tempo und das Engagement im Spiel selbst. Die Jungs haben schnell den Respekt abgelegt, auch wenn sie noch etwas ungeordnet spielen.“Schmale findet eine Jugendmannschaft wichtig, damit die SG Welper Zulauf bekommt und es so einen Unterbau zu den mittlerweile drei Herrenteams gibt. „So können wir eine Kontinuität im Herrenbereich erreichen“, denkt Schmale.Der Zulauf reißt nicht abAm Personal mangelt es im Jugendbereich nun nicht mehr. „Das Interesse reißt nicht ab. Häufig kommen die von mir angesprochenen Schüler schon zur nächsten Trainingseinheit mit und melden sich dann direkt im Verein an“, so der Sportlehrer von der Heide.Diejenigen, die die Lust am Spiel entdecken und merken, dass sie einigermaßen mit dem Ball umgehen können, finden womöglich im Basketball eine neue Leidenschaft.Die teilt zumindest das Trainergespann, was zuversichtlich für die nun startende Saison ist. „Ich freue mich auf den ersten Sieg“, sagt Schmale. Beim ersten Saisonspiel der U16 klappte es mit einem Sieg aber noch nicht.Dreiviertel des Spiels hielten die Welperaner gut mit, erlitten gegen den BC Langendreer zum Spielende hin einen Einbruch und verloren mit 55:72.

    Hendrik Steimann



    AG-Wahlen

    Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

    endlich ist er da, der Katalog unserer Arbeitsgemeinschaften, kurz AG genannt. Ihr dürft eure AG selber wählen. Dies geschieht mit einem Wahlzettel, den ihr bekommen werdet. Dort gebt ihr euren Lieblingswunsch, sowie eine zweite und eine dritte Wahl an. Das machen wir deshalb, weil wir nicht immer den Lieblingswunsch erfüllen können. Deshalb überlegt euch genau, was ihr als Zweit- oder Drittwunsch angebt. Immerhin wählt ihr die AG für die Dauer eines Jahres und eine Umwahl oder ein AG-Wechsel gibt es nicht.

    Wenn ihr euch nicht sicher seid, was ihr wählen sollt, so helfen euch eure Klassenlehrer oder Herr Spittank gerne weiter.

    Schaut bitte genau hin, ob ihr eine AG wählen dürft. Nicht jeder Jahrgang darf jede AG wählen.

    Außerdem achtet bitte darauf, ob ihr zum angegebenen Termin könnt. Die meisten Arbeitsgemeinschaften finden am Donnerstag statt, einige aber zu anderen Zeiten. Wenn ihr also zum Beispiel dienstags Training oder Förderunterricht habt, könnt ihr keine „Dienstags-AG“ wählen.

    Denkt bitte daran: eine AG ist für die Jahrgänge 5 und 6 verpflichtend. Ihr müsst also eine AG wählen und auch dort hingehen. Die Teilnahme an einer AG kommt auch auf euer Zeugnis und wird bewertet. Und – unentschuldigtes Fehlen können wir gar nicht leiden!

    Einige Arbeitsgemeinschaften sind kostenpflichtig! Dies steht genau im Katalog. Wenn man einmal angemeldet ist, muss man bezahlen.

    Die Arbeitsgemeinschaften beginnen am 01. September 2015.

    Wer keinen Wahlzettel bekommen hat, kann sich diesen bei Herrn Spittank im Freizeitbereich abholen.

    Viel Spaß mit eurer AG!

    T. Spittank

     

    Hier geht es zum AG-Katalog



    Tanzen, tanzen, tanzen

    Es darf wieder getanzt werden! Auch im Schuljahr 2015/16 gibt es an der Gesamtschule Hattingen ein besonderes Angebot: in Kooperation mit Jasmins Tanzstudio „Let's Dance“ und der Stiftung „Künste öffnen Welten“ wird ein Tanzkurs angeboten! Diesmal lautet das Motto „Idole“. Wie immer übernimmt Jasmin Michel-Burbulla die Leitung. Der Kurs startet am Dienstag, 29. 09. 2015, findet über das gesamte erste Halbjahr statt und endet mit einer Aufführung. Der Kurs findet außerhalb der Schulzeit von 13.30 – 15.00 Uhr in der Aula unserer Schule statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Und wie immer gilt: Jede und Jeder zwischen 10 und 17 Jahren kann teilnehmen, solange Plätze frei sind. Man muss nicht Schüler unserer Schule sein! Zusätzlich gibt es noch weitere Workshopangebote. Interessenten können sich unter 02324/6817118 bei Herrn Spittank informieren.

     



    Das Abschlusskonzert von und mit Alice Petersen findet am Sonntag in der Aula der Gesamtschule Hattingen statt. Dahinter steckt ein Jahr harte Arbeit.„Wie soll ich das schaffen?“ Als die 19-jährige Alice das erste Mal vor dem Chor stand, mit dem sie binnen ein Jahres ein Konzert auf die Beine stellen sollte, war sie zunächst geschockt. „Da standen Jugendliche in meinem Alter vor mir, und ich sollte den Boss mimen!“Die Schülerin der Gesamtschule Hattingen macht in diesem Jahr ihr Abitur. Und genau deswegen findet am Sonntag das Abschlusskonzert 2015 unter ihrer musikalischen Leitung statt. „Eigentlich ist die Vorgeschichte zu dem Konzert eine eher traurige“, schildert die junge Frau. So war es ihr Plan, Musik als mündliches Abiturfach zu wählen. Durch einen Personalnotstand an der Schule war das dann aber leider nicht möglich; erst kurz bevor sie in Stufe 13 kam, erfuhren sie und ihre Mitschüler hiervon. Für die leidenschaftliche Sängerin Alice, die seit ihrem zehnten Lebensjahr im Chor sind und mit 14 Jahren das erste Mal Gesangsstunden nahm, ein Debakel. Auch jegliche Bemühung, vielleicht doch noch einen Musik-Grundkurs auf die Beine zu stellen, schlug fehl.Dann erhielt die Schülerin, die bereits 2012 die Chorleitung des Unterstufenchores Forte übernahm, von ihrer Schulleitung den Vorschlag, ein Konzert mit allem, was dazu gehört, eigenständig umzusetzen und sich dies als „fünftes Abiturfach für besondere Lernleistung“ anrechnen zu lassen.Ein Jahr VorbereitungEin Jahr für ein Konzert. Klang nach einer interessanten Aufgabe für die Abiturientin, die mit 14 Jahren ihre Chorleiterausbildung beim Chorverband NRW begann und seitdem regelmäßig Weiterbildungen hierzu besucht. So ließ sie sich darauf ein.Doch musste sie sich nun nicht mehr vor Zwölfjährigen behaupten, sondern vor Jugendlichen ihres Alters. „Anfangs war ich wirklich total aufgeregt. Aber es gab auch viele witzige Momente. Beispielsweise wenn ich von einem Sänger verzweifelt gefragt wurde: Alice, was macht meine Stimme da?“, beschreibt Petersen. Doch als sie merkt, dass ihr Chor immer besser wird und die Sängerinnen und Sänger Freude am Proben entwickelten, wuchs in ihr auch der Stolz auf ihre Arbeit.Mehr Aufwand als für alle anderen FächerUnd obwohl die „besondere Lernleistung“ laut Alice praktisch mehr Aufwand bedeutet als alle anderen vier Abiturfächer zusammen, ist Alice rückwirkend froh über ihre Entscheidung. „Alles, was man später im Studium lernt, ist wenig praxisnah, deswegen bin ich glücklich, diese Erfahrung gemacht zu haben. Und: Ich finde, wir haben etwas wirklich Tolles auf die Beine gestellt!“Nach dem ganzen Abiturstress möchte Alice erstmal eine kleine Auszeit vom Lernen nehmen.„Mein Traum ist es, Operngesang zu studieren, damit möchte ich aber erst 2016 beginnen.“In der Zwischenzeit bleibt sie dem Gesang natürlich treu: Sie möchte als Sängerin auf einem Kreuzfahrtschiff arbeiten.







    Gesamtschüler setzten sich mit ökologischem Fußabdruck auseinander. Würden überall so viele Ressourcen verbraucht wie bei uns, bräuchte es drei Erdkugeln.
    „Wer von euch hat denn heute schon Erdöl verbraucht?“, fragt Holger Krohn und mischt sich unter die Schülerreihen in der Aula der Gesamtschule. Überall Kopfschütteln. „Aber ihr habt euch doch die Zähne geputzt“, hakt der Mitarbeiter des Projektes Fair Future II nach. Und bestimmt nicht mit Schweineborsten. Also Plastik. Doch nicht allein um Plastik geht es an diesem Tag, sondern um den ökologischen Fußabdruck, den jeder von uns auf der Welt hinterlässt.
    Nicht den, den der nackte Fuß im Sand am Strand eindrückt. Würden alle Menschen so leben wie wir, bräuchte es nicht einen Erdball, sondern drei, rechnet Krohn vor. Wer, auch mit kleinen Füßen, verbrauchsmäßig auf großem Fuß lebt, tritt Ressourcen platt, die anderen zum Leben fehlen. In die Bilanz für den Fußabdruck wird vieles eingerechnet. Die Jeans, zupft der Referent an seinem eigenen Beinkleid, die zu schlechten Bedingungen in Billigländern produziert wird und Rohstoffe verbraucht. Das Überangebot an Nahrung, das dafür sorgt, das wir aus dem Vollen schöpfen und dabei die Hälfte wegwerfen – und woanders auf der Welt jeden Tag viele Menschen sterben, obwohl genug Nahrung für alle da wäre. Der Fleischkonsum, der dafür sorgt, dass Wälder abgeholzt und Soja produziert wird, nicht um es selbst zu essen, sondern um es zu verfüttern an Tiere.
    Die Schüler nehmen interessiert Anteil.  Die Jugendlichen stellen nach einem eindrucksvollen Film mit zahlreichen Interviews viele Fragen und äußern sich zum Themenkomplex. „Warum behalten die Menschen in Afrika nicht ihre Nahrung, statt sie zu exportieren“, lautet eine Frage im Anschluss. Die Antwort: Die Interessen der Weltwirtschaft stehen dagegen, wir exportieren unsere Produkte. Die Streiter für eine faire Verteilung kämpfen darum zu erreichen, dass mit Lebensmitteln nicht mehr spekuliert werden darf.
    Ein Schüler regt sich auf über seinen Bruder, der auch kurze Strecken mit dem Auto fährt. Wie halten Sie es, wird auch der Referent gefragt. Der räumt ein, viel auf Achse zu sein, um für das Thema zu sensibilisieren, und auch manche Strecke mit dem Auto zu fahren. Er kritisiert Billigflüge, die günstiger sind als Bahnfahrten, und appelliert, bewusste Entscheidungen zu treffen, nicht jeden Tag Fleisch zu essen, weil die Zucht zu viele Ressourcen verbraucht, seinen Konsum einzuschränken. Nicht unersättlich zu sein wie der Riesenhamster in einem kleinen Film, der am Ende fett auf der Weltkugel sitzt und alles plattgemacht hat.
    Brigitte Ulitschka





    Übergabe des Preises an Frau Mrochen-Poth durch NRW Bildungsministerin Löhrmann

    Hier sind echte Frankreich-Expertinnen und -Experten am Werk!
    Dank der engagierten und kompetenten Teamarbeit am 22. Januar hat die Klasse 7a gemeinsam mit einigen Schülerinnen und Schülern des WP-Kurses Französisch Jg. 7 im deutsch- französischen Internet-Team-Wettbewerb 2014 den 1. Platz für das Niveau 1 erreicht.

    Die Köpfe rauchten, als die Siebtklässler hoch konzentriert einen Vormittag lang im Internet recherchierten um einen abwechslungsreichen Strauß von Fragen rund um Frankreich und die Deutsch-Französische Freundschaft zu beantworten. Diejenigen, die (noch) nicht Französisch an der Schule lernen, nutzten dazu auch kompetent verschiedene Sprachprogramme und ließen sich durch Verständnisprobleme nicht aufhalten.
    Am Montag, 23. Juni 2014, bekam die Gewinnergruppe im Düsseldorfer Landtag zusammen mit den Preisträgern der anderen Niveaustufen von Frau Ministerin Löhrmann im Namen des Ministeriums für Schule und Weiterbildung NRW, des Institut Français und des Cornelsen-Verlags ihre Urkunde und ihren Preis überreicht, den ihre Lehrerin Frau Mrochen-Poth erfreut entgegennahm (s. Foto).
    Neben einem Geldpreis freuten sich die Gewinner vor allem über das exklusive Treffen mit der bekannten französischen Band Boulevard des Airs im Landtag (s. Foto) und das abendliche Konzert im Düsseldorfer Kulturzentrum Zakk mit Boulevard des Airs und La Caravane Passe. Beide Bands sorgten mit abwechslungsreicher Musik für tolle Stimmung und so fuhr die Gruppe beschwingt zurück nach Hattingen.
    Alle wollen im kommenden Jahr auf jeden Fall wieder teilnehmen !
    Die Ergebnisse des Wettbewerbs 2014 und die Fragebögen mit Lösungen sind auf der Seite
     http://www.cornelsen.de/lehrkraefte/1.c.3307321.de
    veröffentlicht, eine gute Gelegenheit, mehr über Frankreich zu erfahren und selbst mal hineinzuschauen ....



     Über 60 Schülerinnen und Schüler bekommen bei einer Generalprobe mit Jasmin Michel-Burbulladen letzten Schliff für die Aufführung am Donnerstag in der Aula der Gesamtschule.

    25 Jahre ist die Gesamtschule geworden. Wenn am Donnerstagabend über 60 Schülerinnen und Schüler auf der Bühne eine tänzerische „Traumreise“ antreten werden, geht es aber viel weiter zurück in die Welt des Tanzes als ein Vierteljahrhundert.

    Mit „Night Fever“ legten die Siebtklässler der Gesamtschule im vorigen November los. Im Laufe des Schuljahres wuchs sich das Tanzprojekt aus, wurde größer, bunter und klassenübergreifend. Bei der Aufführung am Donnerstag um 18 Uhr werden Fünft- bis Zehntklässler zeigen, was sie in dieser Zeit von Jasmin Michel-Burbulla gelernt haben.

    Flexibel und beweglich

    Doch zunächst ist jetzt Generalprobe für den großen Abend. Die Tanzlehrerin steht mit dem Rücken zum Publikum – Schüler, die auf ihren nächsten Einsatz warten – und spornt ihre „Mäuse“ an. Jasmin Michel-Burbulla ist ständig in Bewegung, mit Händen und Füßen, dem ganzen Körper, macht sie den Jugendlichen Bewegungen und Schritte vor, animiert zum Lächeln und Klatschen, gibt Regieanweisungen, hakt nach, „Wo ist dein Sakko?“, „Habt ihr alle Kostüme?“, beruhigt und dämpft Lampenfieber – „Überall werden Pläne hängen“.

    Das Publikum wird nicht merken, dass Pläne umgeworfen wurden. Sich vielleicht wundern, wenn ein Mädchen mit Krücken auf der Bühne steht, das sich beim Fußball verletzt hat. Eine andere hat die Nase bei der Konfirmation gebrochen. Ersatztänzerinnen gibt es nicht, andere müssen den Part übernehmen. Flexibilität ist ebenso angesagt wie die richtige Bewegung.

    Viele römische Tänzerinnen

    Die hat auch die Mutter bewiesen, die 18 Kostüme in vielen Farben genäht hat. Eigentlich sollte es gar nicht so viele römische Tänzerinnen geben, doch das Kostüm war beliebt. Bei einer Tänzerin blitzt noch der Reif unter dem Rock hervor. Bei der Aufführung wird das behoben sein.

    Dann werden zwei Arbeitsgemeinschaften zu je 16 Kindern, eine Gruppe „Let’s swing“, die Gruppe „Night Fever“ und eine kleine Walzer-Gruppe ihr Können zeigen. Vorher allerdings wird die Mutter nach „Eileen!!!!“ rufen. Da die gerade nicht da ist bei der Probe, übernimmt Jasmin Michel-Burbulla den Part. Die Traumreise kann beginnen – „du musst flitzen“. Eine Taschenlampe leuchtet ins Publikum. Bei der Aufführung wird alles dunkel sein. Handkuss und Walzer, Knickse und Verbeugungen, Tänzerinnen in wippenden Kleidern, Vampire in Schwarz, Jugendliche mit Kappen und Kapuzen auf dem Kopf, später in Shorts, elegant oder leger, werden durch die Jahrzehnte tanzen und den Zuschauern die jeweilige Zeit und den dazugehörigen Tanz nahebringen, ob Walzer oder Gangnam Style. Es gibt letzte Anweisungen, wer noch was mitbringen muss, wo zum Gesamtbild noch ein weißes T-Shirt fehlt, welcher Schritt noch mal geübt werden muss.





    Drachenboot 2014





    Der Ökologiekurs der Gesamtschule Welper, der auch selbst Honig herstellt, beackert mit dem Bochumer Imkerverein eine 600 Quadratmeter große Fläche hinter dem Bauernmuseum am Schloss Herbede: Bienen sollen hier vom Frühjahr bis in den Herbst blühende Pflanzen anfliegen können.

    Gestrüpp, wohin das Auge reicht. Aber nicht mehr lange. Wer in vier Monaten hinter dem Bauernmuseum am Wasserschloss Kemnade vorbeikommt, wird auf Blütenpracht treffen.Unter dem Motto „Das Ruhrgebiet blüht auf“ legte der Ökologiekurs der Gesamtschule Hattingen in Kooperation mit dem Imkerverein Bochum-Mitte am Donnerstag dort eine 600 Quadratmeter große Blühfläche im Ruhrtal an.15 Schülerinnen und Schüler kamen bei strahlendem Sonnenschein mit Lehrer Hartmut Poth ganz schön ins Schwitzen. Mit der Fräse wurde die Fläche glatt geharkt, der Boden wurde gelockert, Bienenweide gesät und festgewalzt. Eine Blütenmischung wurde reaktiviert, zwei weitere für Feucht- und Fettwiese wurden auf eigenen Parzellen ausgebracht. Mit Sonnenblumen, Beinwell, Raps und vielen Schmetterlingsblühern, die zu unterschiedlichen Zeiten blühen. Und den Bienen damit über einen längeren Zeitraum Nahrung bieten.Mit ihrem Projekt beteiligt sich die Gesamtschule an einem Wettbewerb zur ökologischen Landwirtschaft. Es passt gut in den Rahmen der Gesamtaktivitäten der Gesamtschule in Welper. Stellen die Schüler doch ihren eigenen Honig her, füllen ihn ab in Gläser und vermarkten ihn. „Wir bieten den Bienen ökologische Vielfalt“, sagt Lehrer Hartmut Poth.Die Schule arbeitet auch mit Rewe zusammen, wo die Jugendlichen in Düsseldorf mit einem Stand vertreten sein werden. Fleißig wie ihre Bienen.        WAZ   -    uli



    Der Bedarf an freiwilligen Helfern ist groß: Viele Institutionen, Vereine und Projekte sind auf unbezahlte Unterstützung angewiesen. So auch an der Gesamtschule Welper. Seit rund 20 Jahren engagiert sich dort eine Gruppe Freiwilliger als Müsli-Mütter für die gesunde Ernährung der Schüler. (...)

    WAZ



    Hattingen.  Bei der Eröffnung der 8. Kinder- und Jugendbuchwoche stellen Gesamtschüler eine neue Methode vor: Book-Slam. Jugendliche und Lehrer sind begeistert
    „Wie die Welt morgen aussehen wird, hängt im Wesentlichen von der Vorstellungskraft derjenigen ab, die gerade Lesen lernen.“ Das besagt ein altes Zitat der schwedischen Schriftstellerin Astrid Lindgren. Lesen fördert die Kreativität und soll zum Weiterdenken anregen. In der Stadtbibliothek wurde am Samstag die 8. Kinder- und Jugendbuchwoche eröffnet. Sie steht unter dem Motto: Fragen – forschen – finden.
    Im Mittelpunkt: Bücher zum Experimentieren. Ein Experiment ist auch der sogenannte „Book-Slam“. Bei der Methode werden Bücher durch eine kurzweilige Vorstellung der Inhalte präsentiert, Lesetipps in einer kleinen Inszenierung gegeben, statt den Inhalt auf dem Buchrücken zu lesen. Die Klasse 6d der Gesamtschule Welper hat sich mit dem „Book-Slam“ im Deutschunterricht befasst und einige Bücher auf diese Weise vorgestellt.
    Eine Gruppe von Jungen präsentiert das Buch „Jungs – verboten für Eltern und Mädchen“ vor. Sie stellen darin vorkommende Scherzfragen, Ausreden und Witze vor. „Der Lehrer fragt nach den Hausaufgaben. „Die habe ich gemacht, aber vergessen aufzuschreiben“ oder „Ich musste niesen, dabei ist mir das Gehirn aus dem Kopf gefallen“ lauten Ausreden. Und überhaupt sind Hausaufgaben flüssiger als Wasser, weil sie überflüssig sind.
    Die Kinder mussten sich im Vorfeld selbst intensiv mit dem Buch beschäftigen, dass sie in ihrer kurzen Präsentation vorstellen. Das ist ein positiver Aspekt der Book-Slam-Methode. Sonst wüssten die Kinder nicht, was in ihrem ausgesuchten Buch vorkommt. Erst wenn sie den Inhalt verinnerlicht haben, können sie es anderen durch eine kleine Inszenierung weiterempfehlen. So gelangen Kinder und Jugendliche auf eine etwas andere Weise an das Lesen und finden womöglich viel Spaß daran. „Es ist eine tolle Variante“, sagt Kirsten Hinzmann, die Lehrerin der Gesamtschüler, die diese Methode auch erst kürzlich kennengelernt hat.
    Eine Dreiergruppe stellt ein etwas anspruchsvolleres Buch vor. Es befasst sich mit älteren Jugendlichen, die an schweren Krankheiten leiden. Einer von ihnen hat nur noch zwei Wochen, bis er sterben wird. Seine Leidensgenossen wollen ihm daher bis zum Lebensende eine schöne Zeit bescheren. In der kurzen Inszenierung bilden die Schülerinnen einen Kreis, der Zusammenhalt symbolisiert, und zeigen anhand kleiner Aktionen, wie man sich bei verschiedenen Krankheiten gegenseitig schnell helfen kann. „Der Lerneffekt ist somit auch nachhaltig“, sagt Hinzmann.
    Auch auf privater Ebene lernen die Kinder und Jugendlichen dazu. „Und wenn sie etwas daraus machen, sind sie stolz auf sich.“
    Hendrik Steimann





    Jede Menge Zirkus in der Schule

    Zum 25-jährigen Bestehen der Gesamtschule wurde ein Projekt Wirklichkeit: Kinder lernen Zaubern, Jonglieren und andere Kunststücke. „Ein Kind unter 1000“, sagt Christian Meier, falle bei den Zappzarap-Projekten als echtes Zirkustalent auf. Grundsätzlich gelte: „Es ist für jeden alles erlernbar.“
    Justin (12) empfängt die Besucher am Eingang der Gesamtschule mit einer Ball-Jonglage, wenige Meter weiter bewegen Xenia (12) und ihre beiden Freundinnen Sarah (12) und Lea (11) poppige Pois, das sind Schwungtücher, elegant durch die Luft. Und in der Aula nebenan übt eine Gruppe den Drahtseil-Akt . . .
    Es ist Dienstagvormittag – und Zeit für jede Menge Zirkus. Unter der Regie dreier Mitglieder des Zirkus Zappzarap aus Leverkusen nämlich üben in dieser Woche an die 280 Fünft- und Sechstklässler allerlei Kunststücke ein – von der Leiterakrobatik über das Laufen über Scherben bis hin zur Clownerie. Im 25. Jahr des Schulbestehens wurde das schon seit Jahren angestrebte Projekt – nicht zuletzt dank einer Spende der hiesigen Volksbank – endlich Wirklichkeit.
    Kinder wachsen über sich hinaus
    „Kannst du nicht, war gestern. Heute ist Zirkus, das ist unser Motto“, verrät Zappzarap-Christian, mit Nachnamen Meier. Was in den Worten des 39-Jährigen so simpel klingt, bedeutet indes weit mehr: Die Kinder lernen während des fünftägigen Zirkusprojektes nämlich erstens ihre Grenzen kennen, aber zweitens auch, diese zu überwinden und über sich hinauszuwachsen. Und das stärkt das Selbstbewusstsein sehr. Zumal alle am Projektende ihre neu erlernten Fertigkeiten vor Publikum zeigen.
    Lehrerin Lilo Ingenlath-Gegic (62) hat ihren Auftritt bereits hinter sich. Gemeinsam mit einigen Kollegen und Oberstufen-Schülern hat die Zirkusprojekt-Koordinatorin der Schule den Fünft- und Sechstklässlern bereits am Montag gezeigt, was sie während einer der Zirkuswoche vorausgegangenen Fortbildung alles gelernt hat. „Wir haben vor unseren Auftritten hinter dem Bühnenvorhang gestanden und waren total aufgeregt.“ Nun müssen die Lehrer ihr Zirkuswissen an die Schüler weitergeben.
    Stefan Hanke etwa, der mit seiner Zauberer-Gruppe gerade einübt, wie Nico (12) erst in die Kiste klettert und anschließend mit zwar zerrissenem T-Shirt, aber heiler Haut wieder aus dieser heraus – nachdem sechs Mitschüler die Kiste mit scharfen Schwertern durchstoßen haben. Oder seine Kollegin Kirsten Hinzmann, die mit Unterstützung der zwei Oberstufenschüler Mustafa und Murtaza einigen Mädchen das Balancieren auf einem schmalen (Draht)-Seil beibringt. Die elfjährige Michelle erweist sich dabei als Naturtalent, schreitet bereits nach wenigen Minuten freihändig und ohne jede Hilfe über den Draht. „Ein Kind unter 1000“, sagt Christian Meier, falle bei den Zappzarap-Projekten als derartiges Zirkustalent auf. Grundsätzlich indes gelte: „Es ist für jeden Menschen alles erlernbar.“ Kannst du nicht, war gestern.
    Sabine Kruse    WAZ



    Japanisch – mit und ohne Mangas

    An der Gesamtschule lernen Nippon-Begeisterte in zwei Jahren die fernöstliche Sprache und Schrift: eine Pioniertat für Schüler und Lehrerin.
    Das Wesen, die Exotik Japans – für Ältere ist das vielleicht der hinreißend grimassierende Toshiro Mifune als einer der „Sieben Samurai“. Oder es ist das bebende Zwerchfell für jene, die sich entzückt der Klanggewalt der großen Taiko-Trommeln aussetzen. Oder sind es Manga und Anime, für die sich die Schüler von Nadja Richter in der Gesamtschule Welper begeistern? „Jaaa“, die 25-Jährige nickt heftig. Echte Verehrer der Anime- (Zeichentrick-)Filme haben oft schon kleine Vorkenntnisse der japanischen Sprache.
    Die Oberstufen-Schüler plus zwei Achtklässler und ein Lehrer des Gesamtschul-Kollegiums, die an den Dienstag-Nachmittagen bei der blonden Studentin der Ostasienwissenschaften von der Ruhruniversität lernen, tragen zu einer echten Pioniertat bei: Der zweijährige Kurs ist ein umfassender Praxistest für „Hanaso“, das erste didaktisch ausgefeilte Lehrbuch für Japanisch an deutschen Schulen.

    Los ging’s im Klassenraum an der Marxstraße erst nach den Herbstferien, aber die – noch mit Kontrollblick ins Lehrbuch ausformulierten – Sätze der Schüler klingen schon flüssig und sicher. „Ich staune“, flüstert Dr. Elke Neumann. Die Leiterin der Gesamtschule hat zum ersten Mal ein paar Unterrichtsminuten miterlebt – und sie knüpfte im Praxissemester-Ausschuss der Ruhruniversität den Kontakt zum „Hanaso“-Redaktionsteam um die Lehrerin plus Hochschul-Dozentin Sabine Knapp-Hartmann.
    Bei ihr lernte im vorigen Jahrzehnt auch Nadja Richter als Schülerin am Gymnasium Filder Benden in Moers – allerdings noch kein Japanisch. Sie absolvierte die elfte Klasse in der alten Kaiserstadt Kyoto und lebte bei einer Gastfamilie. „Ein furchtbarer Dialekt“, seufzt die ehrenamtliche Lehrerin rückblickend – „wie unser Bayerisch!“ Der Alltag des 16-jährigen Austauschschülers Tobias und seiner Gastfamilie Tanaka bildet die Rahmenhandlung des „Hanaso“-Lehrbuchs, reich bestückt mit Manga-mäßigen Illustrationen von Midori Yoshida.
    Seit 2009 entwickelt Nadja Richter mit ihrer Kommilitonin Sandra Bongards als Co-Autorin das „Lehrwerk für den Unterricht in der gymnasialen Oberstufe“. Die Gesamtschüler in Welper haben keine pädagogische Debütantin vor sich: Nadja Richter leitete schon als Gymnasiastin eine Japanisch-AG und unterrichtet seit Jahren an der Essener Volkshochschule – auch mit einem Kurs „Japanisch mit Mangas“.
    Die Gesamtschul-Doppelstunden sind allerdings nicht bloß Spaß für Comic-Sammler – obwohl die Schulleiterin fast verschwörerisch raunt: Ein Vater schrieb sogar einen Bittbrief für seinen Manga-verliebten Spross aus der Sieben, der unbedingt auch am Kurs teilnehmen möchte. Man hat was davon – fürs Leben. Denn die beiden Kursjahre, so hat’s Nadja Richter vorgesehen, enden mit der Prüfung für den Standard-Test JPT (Japanese Proficiency Test). Dieses Basis-Zertifikat „gilt lebenslang“, betont Nadja Richter – anders als etwa der von englischsprachigen Universitäten verlangte TOEFL-Test, den Absolventen nach drei Jahren erneuern müssten.
    Zumindest einer im Kurs meint’s auch wirklich ernst. Für Robin ist die Sprache der 137-Millionen-Nation so bedeutend, dass er sich sicher ist: Solide Japanisch-Kenntnisse werden ihm später bei Bewerbungen weiterhelfen.
    Ralph Wilms
    Japanisch – mit und ohne Mangas | WAZ.de 30.11.2013



    Gesamtschüler tanzen wie John Travolta - WAZ

    Mit ihrer Kooperation zum Schuljubiläum haben die Gesamtschule in Welper und Jasmins Tanzstudio gemeinsam Großes vor: Tänzerisch wollen Schülerinnen und Schüler, nicht nur der Unterstufe, die Jahrhunderte erkunden – John Travoltas berühmtes Solo im weißen Anzug inklusive.
    Ausfallschritt, einen Arm in die Luft gereckt – „Night Fever!“ Die Schüler der siebten Klasse der Gesamtschule in Welper machten sich in einem Workshop auf den Weg auf einen musikalische und tänzerische Zeitreise. In Kooperation mit Let’s Dance Jasmins Tanzstudio fiel der Startschuss für ein Projekt, das die Schüler noch bis weit ins kommende Jahr begleiten soll.
    Am Anfang lernten die Siebtklässler nun die Tanzschritte der 1970er und 80er Jahre kennen. Auch wenn sie den jungen John Travolta in seinem weißen Anzug aus „Saturday Night Fever“ nicht vor Augen haben mögen – den berühmten Tanz haben die Gesamtschüler drauf. Ihnen folgen weitere Klassenstufen. In Workshops lernen sie die Tänze unterschiedlicher Epochen. „Wir hoffen, dass wir damit die fünften bis zehnten Klassen einfangen können“, meint Tanzschul-Inhaberin Jasmin Michel-Burbulla. Das Ziel ist eine große Aufführung zum 25. Geburtstag der Gesamtschule im nächsten Jahr vor den Sommerferien.
    Initiiert hat das Projekt Lilo Ingenlath-Gegic, Abteilungsleiterin der Klassen 5/6/7 der Gesamtschule in Welper. Wenn alles nach Plan läuft, soll es im Februar in die heiße Phase gehen. Zwei Mal pro Woche können die Schüler dann tänzerisch die Jahrhunderte erkunden. „Alles steckt noch in den Kinderschuhen“, erklärt Jasmin Michel-Burbulla. Sie und die Lehrerin stellen sich eine Stufen- und Themen-übergreifende Kooperation vor. So sollen zum Beispiel auch die Kulissen selbst gebaut werden.
    „Ich stelle mir eine Szene vor, in der junge Leute durch einen Zauberwald gehen und dort eine Zeitmaschine entdecken mit der sie durch die Jahrhunderte reisen“, überlegt Jasmin Michel-Burbulla. Dafür könnte auch die Theater-AG mit an Bord geholt werden.
    Ob es nach dem Auftakt mit dem Night-Fever-Workshop aber wirklich bald richtig losgehen kann, ist davon abhängig, ob die Schule Fördermittel für das Projekt bekommt. „Wir hängen noch in der Warteschleife für Bundesmittel“, bedauert Lilo Ingenlath-Gegic. Fest steht aber: „Das Projekt ist allenfalls aufgeschoben, aber nicht aufgehoben.“
    Sabine Weidemann



    Tag der offenen Tür 2013



    Dr. Nektar trifft Schulministerin Löhrmann



    Schulministerin Löhrmann und Landrat Dr. Brux am Stand von Dr. Nektar

    Schülerfirma Dr. Nektar trifft Schulministerin Frau Löhrmann
    Hoher Besuch an der Biologischen Station des Ennepe-Ruhr-Kreises in Ennepetal: NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann eröffnete dort den erstmals veranstalteten „Tag der Umweltbildung“. Schüler, Lehrer und viele haupt- und ehrenamtliche Akteure stellten eine Reihe von Projekten vor, die es Kindern und Jugendlichen ermöglichen, die Natur zu erforschen und zu verstehen.
    Auch unsere Schülerfirma Dr. Nektar hatte die Gelegenheit das Projekt der Bildungsministerin vorzustellen. Durch die Vertreter Ramona Poredski, Nils Giesemann und Dennis Lümmer erhielt sie einen kurzen Einblick in Produktion und Vermarktung des schuleigenen Honigs. Sie war sehr erfreut und hatte bereits von unserer Firma gehört. Dem Landrat Dr. Brux hat es auch gefallen und er hat die Qualität des Honigs nach einer Verkostung gelobt.




    Musik als Türöffner



    Gesamtschule freut sich über Finanzspritze für das Projekt „Ab auf die Bühne – vom Instrumentalunterricht zur Band“. Unterricht strahlt aus aufs Schulleben.

    Freitags bekommt die Gesamtschule ganz gehörig eins auf die Ohren – wenn nicht gerade Brückentag ist wie diesen Freitag. Und freut sich sehr darüber. Erstens stört das im Freizeitbereich unten keinen. Und zweitens wird Musik als wesentlicher Baustein gesehen. Viele weitere Gründe kommen dazu und ergänzen die Tonleiter. Die Freude noch größer macht, dass die jahrelangen Aktivitäten der Schule jetzt versilbert werden mit 2000 Euro von Gelsenwasser für das Projekt „Ab auf die Bühne – vom Instrumentalunterricht zur Band“ im Rahmen der Reihe „Von klein auf“. Das Engagement gewürdigt wird. Und finanzieller Druck von der Schule genommen wird, die mit einer solchen Finanzspritze leichter Musikinstrumente ersetzen kann.Nicht, weil die Kinder und Jugendlichen nicht sorgsam mit ihnen umgingen. Das tun sie, bestätigt Lehrer Thorsten Spittank, der die Arbeitsgemeinschaften in Welper betreut und koordiniert. Doch nach jahrelanger Nutzung muss eben manches ersetzt werden. Er geht von einem Raum zum anderen, präsentiert die einzelnen Gruppen, die auf unterschiedlichen Instrumenten Musik machen. Ganz schön laut, wie die Schlagzeuger. Gemäßigter beim Gitarren- oder Klavierunterricht. Und manchmal ist auch Einzelunterricht angesagt, wie ihn gerade die 15-jährige Henrike von Musiklehrer Jürgen Bebenroth am Saxophon bekommt. „Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten“, so der österreichische Komponist Gustav Mahler. Ob er geahnt hat, dass Musik hier als Möglichkeit gesehen wird, Fünftklässlern den Einstieg zu erleichtern? Sie bei der Stange zu halten, den Zusammenhalt zu fördern und das Bewusstsein für die Schulgemeinschaft? Junge Schüler „wachsen“ zu lassen, wenn sie mit älteren klassenübergreifend zusammenspielen? Auch Lehrer, die gar nichts mit dem Fach Musik am Hut haben, lernen dazu. Sehen Schüler, die hier ihr Können präsentieren, mit anderen Augen. „Entdecken Talente“, so Spittank. Finden Anknüpf- und Ansatzpunkte. „Türöffner“ soll die Musik sein für neue Schüler. Doch sie ist weit mehr als das, öffnet allen Türen zu einem gedeihlicheren Zusammenleben. Das Spiel macht die Kinder und Jugendlichen selbstbewusst, denn ein Auftritt erfordert Mut. Über 80 Schüler lernen insgesamt ein Instrument (von klein auf), singen im Chor und spielen zusammen in sechs Bands. Die Band ist das musikalische Ziel. Etwa jeder Zehnte erreicht es. Ein guter Wert, findet Spittank. Nicht nur darüber freut er sich: „Die Musik strahlt aus.“ Insgesamt bietet die Schule 30 Arbeitsgemeinschaften. Wechsel sind möglich. Wer sich festlegt, muss aber ein Jahr dabeibleiben. Brigitte Ulitschka (WAZ)





    Zum Greifen nah WAZ

    Fünftklässler erleben Naturwissenschaft in den neuen Räumen der Gesamtschule.
    Es ist laut im Physikraum der Städtischen Gesamtschule an der Marxstraße, riecht nach Lösungsmittel. Schüler reden durcheinander, experimentieren, haben Spaß am Unbekannten. Sie entdecken, sie hinterfragen, sie lernen – und das mit Begeisterung. Diesmal sind es die Fünftklässler, die staunen, was ihnen die Zehntklässler für spannende Versuche zeigen. Doch auch die „Großen“ profitieren von den umfangreichen Investitionen im Bereich Naturwissenschaft, die nach Jahren überwiegend theoretischer Lehrinhalte mehr Praxisanteil ermöglichen.
    Seit Anfang 2011 laufen die Renovierungsarbeiten in den drei Naturwissenschaftsräumen. Mitte dieses Jahres soll mit der Fertigstellung des Chemieraums das knapp eine halbe Million Euro teure Projekt abgeschlossen sein. „Wir haben seit fast 25 Jahren in den alten Räumen unterrichtet. Die waren in puncto Sicherheit, Belüftung und Ausstattung nicht mehr zeitgemäß“, sagt Dr. Elke Neumann. Dadurch habe der Unterricht gelitten. „Viel, viel Theorie“, so die Schulleiterin. „Jetzt können wir endlich wieder Anreize auf höherem Niveau geben, sich für die Naturwissenschaften zu interessieren.“
    Die Schüler, besonders die jüngeren, nehmen das neue Angebot mit Begeisterung an. Im Physikraum zeigt Delina (16) Fünftklässler Daniel, wie dieser – mit einer UV-Licht-Pistole bewaffnet – kleine Fehler bei zusammengeschweißten Metallplatten sichtbar machen kann. „Das ist super, total spannend!“ Findet Delina auch: „Das macht viel mehr Spaß als trockene Theorie, alle machen mit.“
    Balsam auf die Seele von Physiklehrer Jens Mäkelburg, der seinen Schülern zufrieden über die Schulter schaut. „So machen wir Physik für Schüler greifbar“, sagt er. Greifbar, wie auch einen Raum weiter, wo die Schüler ein kleines Energiesparhaus gebaut haben. Eine Solarthermie- und eine Photovoltaikanlage liefern Strom und Wärme für die imaginären Bewohner. Der Lehrwert eines solchen Projekts geht weit über den des von den Fünftklässlern vermuteten „Puppenhauses“ hinaus. „Das war cool. Jeder hat sein Teil gebaut, am Ende hatten wir dann das Haus zusammen“, erzählt Lara aus Klasse zehn.
    Ein professionelles, deutlich detaillierteres Modell hat Michael Walczak von der Hattinger Firma Resol mitgebracht. Hieran erklärt der Fachmann den Schülern, wie die Solartechnik in der Realität funktioniert. Resol ist wie die Firma Vector Technische Unternehmensberatung, ebenfalls mit Sitz in Hattingen, Kooperationspartner der Gesamtschule. „Ein großes Dankeschön an beide. Durch die Zusammenarbeit, die Besuche bei den Firmen und die regelmäßigen Angebote wird das Interesse der Schüler noch größer“, sagt die Schulleiterin.
    Eine halbe Million investiert
    Nicht nur den Kooperationspartnern Resol und Vector Technische Unternehmensberatung gegenüber zeigte sich Dr. Elke Neumann, Leiterin der Gesamtschule an der Marxstraße, dankbar. „Wir danken natürlich in erster Linie der Stadt Hattingen, die unsere naturwissenschaftlichen Räume renoviert und auf den neusten Stand gebracht hat.“
    470 000 Euro sind aus dem städtischen Haushalt geflossen. 320 000 Euro investierte die Stadt in die baulichen Maßnahmen. 150 000 Euro kostet die Einrichtung. Dazu zählen zum Beispiel die Bestuhlung, aber auch neue Bunsenbrenner oder Reagenzgläser. Laut Rudolf Viefhaus, Leiter des Fachbereichs Gebäudewirtschaft, sind solche Bauprojekte auf eine Nutzung von mindestens 20 Jahren ausgelegt.
    Das Schulzentrum Holthausen wurde 2003/04 als damals in diesem Bereich bedürftigste, weil älteste Einrichtung über fünf Jahre für eine Million Euro modernisiert. 14 Räume waren betroffen. Es folgte 2008 das Gymnasium Waldstraße, wo für 600 000 Euro der Physik- und der Biologieraum erneuert wurden.
    Die Arbeiten an der Gesamtschule werden in den Sommerferien abgeschlossen.
    Daniel Duhr



    Bewegung mit Berufseinblick WAZ

    Die junge Frau legt Hand an den dicken Baum. Sie geht nicht zimperlich vor, fürchtet nicht, die grün lackierten Fingernägel abzubrechen. Zupackend dreht sie mit dem Gerät die großen Muttern fest. „Ich hab’ ja gar nicht gewusst, dass die so heißen“, sagt sie lachend. Inzwischen weiß die Gesamtschülerin sehr viel mehr. Die Kenntnisse, die sie jetzt bei der Verschönerung des Schulhofs Lange Horst gewonnen hat, setzt sie zu Hause in ihrem eigenen Zimmer erfolgreich um.
    Zugange ist sie in der letzten Woche vor den Ferien mit vielen anderen gemeinsam im Rahmen des Projekts „Zukunft fördern. Vertiefte Berufsorientierung gestalten“. Die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit in Zusammenarbeit mit dem nordrhein-westfälischen Ministerium für Schule und Weiterbildung sowie die Stiftung Partner für Schule NRW unterstützen die Gesamtschule der Stadt mit 4000 Euro. Nicht nur, damit gemeinsam das Umfeld der Schule verschönert und jugendgerecht gestaltet werden kann. Was für sich allein schon ein wichtiger Ansatz wäre.
    Das Projekt erfüllt jedoch noch einen tieferen Sinn. Dient es doch als Maßnahme zur vertieften Berufsorientierung im Garten- und Landschaftsbau. Etwas später tobten sich Interessenten fürs Maler- und Lackiererhandwerk dann im anderen Gebäude an der Marxstraße aus.
    Die Schülerin, die so gut mit Muttern zurechtkommt, will beruflich eine andere Richtung einschlagen und Floristin werden, wo es handwerklich nicht ganz so grob zugeht. Zur Verschönerung tragen alle aber auch hier bei, während die Jahrgangsstufe 9 ein unbekanntes Berufsfeld kennenlernt. Zunächst wollten sie alle Arbeiten allein machen, scheiterten mit ihren Spaten jedoch am harten Untergrund und ließen sich dann von schweren Gerätschaften helfen.
    Dicke Steine waren im Hang ja höchst willkommen. Jedoch nur an den dafür vorgesehenen Stellen. Wo Schüler, Lehrer und Besucher – zusätzlich zu den Treppen oder auf der grünen Wiese – sitzen oder auch drüberhüpfen können. Nicht aber dort, wo eine aus dicken Seilen selbst zusammengebaute Hängematte in der Erde verankert werden sollte.
    Der Hattinger Garten- und Landschaftsbaubetrieb Heinrich und die Essener Bewegungswerkstatt, ein Verein zur Bewegungsförderung in Schulen und Kindergärten, unterstützten die Jugendlichen mit ihrem Fachwissen und praktisch. Dank 500 Euro der Gartenstadt Hüttenau war auch noch eine Basketballanlage drin. Nicht nur Lehrer Hartmut Poth lernte die Jugendlichen von einer ganz neuen Seite kennen.
    Brigitte Ulitschka



    Am 8. Mai findet in der Gesamtschule Hattingen die diesjährige Auszeichnungsfeier im Rahmen des Projektes "Schule der Zukunft" statt.

    Die Gesamtschule Hattingen ist die einzige weiterführende Schule in Hattingen, die im Rahmen des Projektes ausgezeichnet wird.

    Initiatoren und Veranstalter des Projektes sind die NUA ( Natur- und Umweltschutzakademie NRW, das Ministerium für Klimaschutz-, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW sowie das Ministerium für Schule und Weiterbildung.

    Die Auszeichnung der Schulen erfolgt durch Landrat Dr. Armin Brux, Dr. Lothar Borringo und Jürgen Hollmann .

    Einen ausührlicher Bericht über die Auszeichungsfeier folgt.



    Essen ist Geschmackssache. Doch auch die beste Mahlzeit leidet, wenn sie stundenlang totgekocht wird oder andere Bedingungen nicht passen. In der Gesamtschule passt alles. Zwei Kochmützen hat sie 2007 für die Ausgabe des Essens verliehen bekommen.

    Inzwischen müssten es eigentlich drei sein, glaubt Schulleiterin Dr. Elke Neumann. Zum Zeitpunkt der Zertifizierung hallte es in der Mensa, der Geräuschpegel wurde kritisiert. „Wir haben damals wegen der Lärmbelästigung keine drei Kochmützen gekriegt.“ Inzwischen, so Neumann, habe die Mensa aber Schalldämmung bekommen. Damit die Qualität nicht sinkt, werde die Einhaltung der Standards regelmäßig überprüft.200 Schulmensen hat die Hochschule Niederrhein untersucht, bewertet und zertifiziert. Das Fazit, das die Wissenschaftler jetzt ziehen, ist ernüchternd: Nur wenige Caterer lassen sich überhaupt zertifizieren. Und oft landet mangelhaftes Essen auf den Tellern der Kinder und Jugendlichen. Mehr als neun von zehn Schulen erfüllen die Qualitätsstandards an gesundes Essen nicht.Auf Hattingen trifft das nicht zu. Die Gesamtschule findet sich, wie das Studentenwerk Akafö der Uni Bochum als Lieferant, der drei Kochmützen hat, auf der Positivliste wieder. In Gesellschaft von Städten wie Düsseldorf und Potsdam, dem Nordsee Internat St. Peter Ording, der Internationalen Schule am Rhein oder der Kita der FU Berlin.Cook & chill, kochen und kühlen, ist beim Akafö angesagt, das auch das Schulzentrum Holthausen versorgt. Andere halten es mit Frischküche oder mit Cook & hold, Kochen und warmhalten. „Das Wichtigste ist das Essen“, sagt auch Schulleiterin Elke Neumann. Womit sie nicht den gesamten Schulbetrieb meint, sondern das Verhältnis von Ausgabe und Essensqualität. Hygienevorschriften seien sehr wichtig, aber auch Essensangebot und Auswahlmöglichkeiten.Speisenproduktion, Transport, Speiseplan und vor allem die Hygiene werden unter die Lupe genommen – von der Herstellung beim Caterer bis zur Ausgabe in der Schule. Für ideal hält die Hochschule Niederrhein, wenn beide Bereiche geprüft werden – was hier der Fall ist.„100 bis 110 Schülerinnen und Schüler, hauptsächlich die Jüngeren“, essen mittags in der Mensa der Gesamtschule an der Marxstraße zu einem Preis von 2,90 (ohne) oder 3,20 Euro (mit Dessert). Die Älteren im Gebäude Lange Horst nutzen Freistunden, um nach Hause zu gehen, holen sich woanders etwas oder ziehen sich Essbares am Automaten. Zum kleinen Preis, so Elke Neumann, gebe es Pfannengerichte für zwischendurch.Wenn es für den großen Hunger nicht reicht oder der Geldbeutel kein Menü hergibt, dann gibt es auch im anderen Schulgebäude an der Marxstraße Kleinigkeiten zum Einkaufspreis. Wobei die Müslimütter dort nicht nur Getreideflocken, sondern auch Obstsalat anbieten. Ihr Angebot wurde bei der Untersuchung nicht berücksichtigt.Nach den Prüfstandards soll Frittiertes und Gebratenes eher selten auf den Mittagstisch kommen, Fleisch nicht zu häufig, dafür aber Gemüse und Rohkost sowie Obst, ein Angebot für Vegetarier und bei den Beilagen nicht nur Nudeln und Kartoffeln, sondern auch Hirse und Couscous oder Linsen und Kichererbsen. Brigitte Ulitschka (WAZ)



    Begehrte Preise für kulturelle Bildung

    Begehrte Preise für kulturelle Bildung: Die Gewinner des bundesweiten Wettbewerbs der Bildungsinitiative Kinder zum Olymp! werden am  12. September im Berliner Konzerthaus ausgezeichnet Bei der Preisverleihung des bundesweiten Wettbewerbs „Schulen kooperieren mit Kultur“ der Kulturstiftung der Länder im Berliner Konzerthaus werden 27 innovative Kooperationsprojekte von Schulen und ihren Kulturpartnern prämiert. Insgesamt fließen in diesem Jahr Preisgelder in Höhe von 31.000 Euro an erfolgreiche kulturelle Bildungsprojekte aus neun Bundesländern. Spitzenreiter mit acht Gewinnerprojekten im Wettbewerb ist das Land Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Bayern und Berlin mit je sechs Preisträgern. Ein Preis geht jeweils nach Bremen, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und ins Saarland.  Auf der Website www.kinderzumolymp.de sind alle Preisträger des 7. Wettbewerbs ausführlich verzeichnet.  Zum 7. Mal rief die Kulturstiftung der Länder im Rahmen ihrer Bildungsinitiative Kinder zum Olymp! gemeinsam mit der Deutsche Bank Stiftung zum Wettbewerb auf, mit großer Resonanz: Mehr als 850 allgemeinbildende Schulen – von der 1. Klasse bis zur Oberstufe – haben sich mit innovativen Projekten aus den Sparten Bildende Kunst / Architektur/Kulturgeschichte, Musik, Musiktheater, Film/Fotografie/Neue Medien, Tanz, Theater und Literatur um die begehrten Auszeichnungen beworben. Bundespräsident Christian Wulff ist Schirmherr der Bildungsinitiative Kinder zum Olymp!, die sich als Protagonistin der kulturellen Bildung zum Motor für kreative Kooperationsprojekte zwischen Kultur und Schule entwickelt hat.  Im Berliner Konzerthaus werden die mit jeweils 1.000 Euro dotierten Preise an die 26 Preisträger überreicht und der Sonderpreisträger ausgezeichnet. „Es muss nicht immer ein spektakulärer Event mit einem Riesenbudget sein!“, erklärte KIKA-Moderator Juri Tetzlaff, der als Laudator bei der Veranstaltung mitwirken wird. Gesucht waren übertragbare Projekte, die sich nachhaltig im Schulalltag verankern lassen.Unsere Gesamtschule Hattingen war dabei:Vier Schülerinnen und ein Schüler des Kurses „Darstellen & Gestalten“ (Stufe 10, Schuljahr 2010/2011) waren in Berlin um den Preis in der Sparte Tanz, Klasse 10 – 13 abzuholen. Chiara Isabella und Brian bekamen den Preis von Juri Tetzlaff auf der Bühne des Konzerthauses überreicht.



    Projekttag „Berufsbilder“ des 9. Jahrgangs

    Am 20. Oktober 2011 fand zum wiederholten Male der Projekttag „Berufsbilder“ für den 9. Jahrgang statt.
    Auf  Einladung der Abteilungsleitung hatten sich Vertreter aus vielen verschiedenen Berufsfeldern bereit erklärt, den Schülerinnen und Schülern  in  Form von Workshops bzw. Betriebsbesichtigungen ihren Beruf vorzustellen.
    Außerdem hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, in Workshops ihr Auftreten bei Vorstellungsgesprächen zu proben und zu analysieren.
    Insgesamt konnten die Schülerinnen und Schüler aus 15 Angeboten diejenigen wählen, die sie in ihre persönliche Berufswahl einbeziehen oder über die sie zunächst einmal „aus  erster Hand“ etwas erfahren wollten.
    zum kompletten Bericht...



    Lesen an erlesenen Orten

    Das Projekt: „Lesen an erlesenen Orten - Bücherei und Schule fördern die Leselust“ Ein Vorleseprojekt für das 5. Schuljahr Unsere Intention: Die Förderung der LESELUST bei Schülerinnen und Schülern. Leseförderung durch Vorlesen, mit dem Ziel, Kinder mit Büchern vertraut zu machen, Freude am Lesen/Vorlesen und Lesebegeisterung zu wecken oder zu erhalten. Auch um die Schülerinnen und Schüler im Hinblick auf ihre Lesekompetenz nachhaltig zu beeinflussen. Zum ersten Mal führten wir das Projekt im Schuljahr 2006/2007 im Sprachförderunterricht der 5. Klassen durch. In 5 – 7 Doppelstunden pro Klasse fanden Vorlesestunden an „besonderen“ außerschulischen Lernorten oder an ganz speziellen, außergewöhnlichen Orten in der Schule statt. 

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    Was ist wichtig in diesem Schuljahr?

    Auf der Seite "Aktuelles" finden Sie, nach Klassenstufen geordnet, eine Zusammenfassung aller wichtigen Informationen für die jeweiligen Jahrgangsstufen. Alle Informationen bekommen Sie ebenfalls schriftlich beim ersten Elternabend.




    Ankündigung "Revierhelden - eine Zeitreise"

    Anlässlich des Fördervereinsfestes in der Henrichshütte stellen Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Hattingen ihr Buch vor:
    "Revierhelden  -  eine Zeitreise" ist ein spannender Roman, der von Kindern der Klassen 5 und 6 selbst geschrieben wurde. Angeleitet wurden sie dazu von der  Literaturwissenschaftlerin Melanie Hoessel.
    Der Roman, der 1277 auf der Isenburg beginnt, endet in der heutigen Zeit in der Henrichshütte. Das Projekt lief im Schuljahr 2010 / 2011 im Rahmen des Landesprogramms Kultur und Schule.
    Die öffentliche Lesung beginnt am Sonntag, dem 17.07.2011 um 14.00 Uhr in der Henrichshütte.
    Das Buch kann man für ca. 9 Euro im Shop der Henrichshütte  oder hier kaufen.
    Klappentext des Buches

    Marcel ist Schüler der Gesamtschule Hattingen. Eigentlich ist er ein ganz normaler Junge. Er freut sich auf die Sommerferien, auf den Zelturlaub mit seinen Eltern und auf seine Freundin Jennifer. Doch dann passieren merkwürdige Dinge mit ihm. Marcel endteckt ungeahnte Fähigkeiten, die sein ganzes weiteres Leben verändern sollen. Plötzlich taucht eine Prophezeiung auf. Marcel soll der "Auserwählte" sein, der das sogenumwobene Amulett des Anubis aus den Ruinen der Isenburg in Hattingen bergen soll. Und zwar, bevor die Burg von den Kölnern 1227 in Schutt und Asche gelegt wird. Nur wie soll das gehen? Marcel erhält die Antwort auf diese Frage schneller als ihm lieb ist. Und eher er sich versieht, landet er mitten in einem waghalsigen Abenteuer, das in einem spannenden Final auf der Henrichshütte in Hattingen endet."Revierhelden - Die Zeitreise" ist ein Gemeinschaftsroman. Erfunden, geschrieben und illustriert von jungen Autoren der Klassen 5. bis 7.



    Bieten alles, aber von uns ist nicht die Rede

    „Wir haben ein ausgefeiltes System“, sagt Dr. Elke Neumann, Leiterin der Gesamtschule. „Doch von uns ist überhaupt nicht mehr die Rede.“ Womit sie nicht nur die Hattinger Gesamtschule, sondern die Schulform an sich meint. Statt dessen werde nur noch über Gymnasien, Realschulen und Gemeinschaftsschulen diskutiert.“
    Sie ist nicht die Einzige, bei der der Schulstreit im Land Kopfschütteln auslöst. Dr. Heinz Niggemann vom Gymnasium Waldstraße steckt zwar mitten in Klausurarbeiten und schafft es am Dienstag nicht, sich zu dem Thema zu äußern. Doch Gerd Buschhaus vom Gymnasium im Schulzentrum springt der Gesamtschule bei und macht darauf aufmerksam, dass diese schon seit Jahren Schüler mit allen Abschlüssen versorgt.  ...zum ausführlichen Artikel.











    Die vielfältigen Aktivitäten unserer Schule im Bereich Umwelt, Gesundheitserziehung und Schulumfeldverbesserung finden sich ab jetzt auf einer eigenen Website. Sie erreichen die Seite unter der Adresse:  www.agenda21schule.de